Der MIPlayer MIP

Der MI-Player (MIP) ist ein Tool zur Konfiguration des MPEG-Inspectors MI.
Seine Zweckbestimmung ist es, für MI die Schnittstellen zu DirectShow (DShow) so vorzubereiten, dass Videos in MI nicht nur numerisch analysiert, sondern auch bildlich dargestellt und abgespielt werden können. Details zur Bedienung und Nutzung des MIPlayers sind zur Zeit allein aus Dokument MIP_Guide_de.pdf (siehe Downloads ) ersichtlich. Eine Hilfe zum MIP ist in Arbeit.

MIP besteht aus 4 Komponenten die sich dem Nutzer in gleichnamigen Panels präsentieren:

  • Player für das Abspielen von Videos zu Testzwecken
     
  • Configurator für das Zusammenstellen von FilterSets
     
  • FilterManager für die Verwaltung von Filterbausteinen
     
  • SessionReport für die Buchführung über die erfolgten Aktionen und Ergebnisse

Der Player im MIP ist kein Video-Player im üblichen Sinne, denn es fehlen ihm dafür wesentliche Features. So gibt es beispielsweise weder eine Vollbilddarstellung noch Abspiellisten. Gleichwohl kann MIP Videos abspielen und zwar in besonders präziser Weise, wenn dafür geeignete DShow Filter auf einem PC-System vorhanden und zu einem FilterSet konfiguriert worden sind.

Werden beim Laden eines Videos die im jeweiligen System standardmäßig etablierten DShow Filter als FilterSet ausgewählt (Auswahl-Position 1), sollte MIP alle Formate spielen können, für die überhaupt Filter vorhanden sind. Der Aufbau der dabei von DShow angelegten Filterkette wird im Session-Report des MIP vermerkt. Er schließt in diesem Falle auch die benutzten Audio-Filter ein.

Wird ein anderes FilterSet (nicht Auswahl-Position 1) angewählt, kann der Player des MIP nur MPEG-2-Dateien (zur Zeit nur Program Stream PS) und ihre Derivate (VOB, M2V, MPG, MPEG) abspielen. Hier liegt die Kernaufgabe des MIP, die Vorbereitung von FilterSets zur MPEG-Analyse für den MPEG-Inspector MI.

Mit der Importfunktion im Player können vorbereitete FilterSets geladen und dabei auf das Funktionieren auf dem eigenen System abgeprüft werden.

Der Configurator des MIP erlaubt es, aus den auf einem System vorhandenen Filterbausteinen eigene FilterSets zu konstruieren.
 
Der FilterManager des MIP unterstützt den Nutzer sich im „Wald“ der auf einem System vorhandenen Filterbausteine wie Sourcefilter, Demuxer, Decoder und Renderer besser zurechtzufinden. Er kann feststellen, welche Filter vorhanden sind, kann die Rangfolge ihrer Inanspruchnahme (Merits) bestimmen sowie Stapeldateien erstellen, mit denen Filter einzeln oder gruppenweise bei DShow abgemeldet werden können.

MIP führt im SessionReport Buch über die erfolgten Aktionen und hilft dem Nutzer so, die Übersicht zu behalten.

[Das kann MI] [Bedienung] [Panel General] [Panel Frames] [Panel Details] [Panel Dump] [MIPlayer] [MISetup]